Hintergrund

Profil Katharina

Mein Werdegang

Schon als kleines Mädchen haben Pferde mich geradezu magisch angezogen und diese Verbindung blieb mein ganzes Leben bestehen, bis heute. Es war schon früh klar für mich, dass ich beruflich mit Pferden und Menschen arbeiten wollte. Schon vor und während meines Studiums (Sozialpsychologie und Linguistik) gab ich Kurse, hielt Seminare und bildete Menschen und Pferde aus.

Die Bodenarbeit mit all ihren Facetten lag mir dabei immer besonders am Herzen.

Angestoßen hat diese Leidenschaft mein erstes schwieriges Pferd. Als ich 15 Jahre alt war, bekam ich die 4-jährige Stute Kassaia, die mich vor immense Probleme stellte, die ich mit „herkömmlichen“ Mitteln nicht lösen konnte: Sie war sehr ängstlich und hysterisch vor allem und jedem, aber gleichzeitig rüpelig, grob und durchsetzungsstark und mir wurde schnell klar, dass ich spezielle Hilfe mit ihr brauchte. So kam ich damals zum FS-Zentrum Reken zu Ursula Bruns, Bernd und Magret Schmidt und Linda Tellington-Jones.

Von meiner alten Stute habe ich eine Menge über Horse(and Hu-)manship und Problempferde gelernt. Die Faszination und der Spaß einer lebendigen und intensiven Pferd-Mensch-Beziehung hat mich nie mehr losgelassen. Ich wollte mehr und mehr wissen und hatte das große Glück, intensiv von vielen kompetenten Pferdemenschen lernen zu können: Von Nathalie Penquitt, Heinz Welz und Silke Valentin. Später dann habe ich mit großer Freude von Honza Blaha und Kerstin Brein gelernt. Auch Buck Brannaman, Jean-Francois und vor allem Frédéric Pignon, die ich mehrmals live auf Seminaren erleben durfte, haben mich sehr inspiriert.

Meine Kernkompetenz

Gerade bei der Arbeit mit Problempferden und ihren Besitzern wurde mir über die Jahre Folgendes bewusst: Das, was der Mensch mit seinem Pferd tatsächlich tat, beeinflusste die Beziehung, den Alltag und schwierige Situationen oft viel weniger, als ich dachte. Viel entscheidender ist das Wechselspiel von Gefühlen und Absichten, bewussten und unbewussten Signalen, also der innere Dialog zwischen Mensch und Pferd. Für Erfolg und Zufriedenheit kommt es neben Technik und Timing vor allem auf diese Dynamik "zwischen den Zeilen" an.

Und so wurde es zu meinem Spezialgebiet diese Lücke zwischen Menschen- und Pferdepsychologie zu schließen und in meine Ausbildertätigkeit mit einzubinden.


2006 erfüllte sich dann für unsere Familie ein Traum: Wir kauften einen eigenen Hof, renovierten, sanierten und bauten mit viel Liebe Stallungen, Haus und Reithalle. So entstand ein Lernort, an dem Pferde und Menschen auftanken, sich wohl fühlen und vor allem lernen können.

Meine Pferde

Ich selbst habe drei eigene Pferde:
Meine alte Welsh-Cob-Stute Kassaia (*1987) ist schon ewig bei mir.

Ihr Sohn Goofy (*1996,✝2014) war mein Herzenspferd und ihn am Ende Loszulassen war sehr schwer für mich.

2013 ist Leon Löwenherz (*2012), ein Freiberger Schlachtfohlen aus der Schweiz hinzugekommen.

Und seit Anfang 2015 verstärkt Odin (*2011) unser Team, ein niederländischer Appaloosa Wallach.

Den PRE-Wallach Querido (*1998) hat 2012 meine Schwester Nele übernommen.

 

Aus- und Weiterbildung