Hintergrund
„Und plötzlich weißt Du, es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen" (Meister Eckhart)

Unsere Arbeitsweise

Die Ursache für all Dein Glück oder all Deine Problem mit dem Pferd ist Eure Beziehung miteinander, denn daraus entsteht alles weitere.

Jede gute Beziehung erfordert zunächst Achtsamkeit. Daraus entsteht Vertrauen und Respekt. Der Schlüssel hierzu ist die Kommunikation: Verstehst Du, was Dein Pferd umtreibt? Und umgekehrt? Du weißt wahrscheinlich, was Du von Deinem Pferd willst. Aber was will Dein Pferd von Dir?

Pferde als Fluchttiere können in freier Wildbahn nur in der Herde überleben mit einem souveränen, qualifizierten Leittier. Darum möchten Pferde immer einen kompetenten Führer finden. Und sie testen sorgfältig, ob er wirklich hält, was er verspricht und für ihre Sicherheit sorgen kann. Das kann ganz unterschiedlich aussehen: Manche Menschen nennen das dann Angst oder Aggression, Temperament oder Sturheit, Dominanz oder Nervigkeit.

Die daraus resultierenden „Diskussionsrunden“ zeigen sich dann oft im Alltag wie zum Beispiel:

Du kannst diese Liste beliebig ergänzen.

Vielleicht begleitet Dich schon manchmal eine unterschwellige Angst, wenn Du mit Deinem Pferd umgehst und arbeitest. Oder Du denkst ab und zu „Mist, warum muss er nun schon wieder... Was denkt sich dieser sture Hund bloß dabei?“ Nichts. Er denkt sich überhaupt nichts. Er fühlt. Und wahrscheinlich vertraut er momentan bloß seiner Herde mehr als Dir.

Als Führer Deines Pferdes hast Du nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten: Du musst lernen, sein Leittier zu werden und zu berücksichtigen, was Dein Pferd von Dir braucht. Dann werdet ihr gemeinsam Eure Probleme angehen und Ängste überwinden können.

Arbeiten auf drei Ebenen

Ich arbeite systemisch orientiert auf drei Ebenen. Dein Pferd reagiert genau wie Du in der Kommunikation auf allen drei Ebenen und es ist wichtig, sich diesen Potentials bewusst zu werden:

  1. Körperliche Ebene oder "Das Tun": Methoden und Strategien eines sinnvollen Pferdetrainings. Was tue ich wann und womit?
  2. Mentale Ebene oder "Das Denken": Blockierende Denkmuster auf die Ihr Pferd reagiert erkennen und unterbrechen. Wie werde ich für mein Pferd interessant?
  3. Emotionale Ebene oder "Das Fühlen": Mit Gefühlsreaktionen die Ihr Pferd bei der Arbeit beeinflussen richtig umgehen. Wie gewinne ich das Herz meines Pferdes?

Wenn eine Ebene zwischen Dir und Deinem Pferd gestört ist, entstehen Symptome. Mit diesen kommst Du dann zu mir: Dein Pferd geht vielleicht nicht auf den Hänger. Oder konzentriert sich nicht. Oder geht nicht allein vom Hof.

Zur Problemlösung durchleuchten wir das Problem auf allen drei Ebenen. Wenn Dein Pferd etwas nicht möchte, bringt Dich Zwang "Ich bin der Stärkere" oder eine perfekte Technik "Du hast keine andere Wahl" Deinem Pferd nicht näher.

Im Vordergrund meiner Arbeit steht von daher das Beziehungs- und Kommunikationstraining. Dazu kommen dann natürlich praktisches "Pferdewissen" und die richtigen Techniken. Das ist die ergiebigste Möglichkeit, um eingefahrene Muster zu unterbrechen und Zufriedenheit und Nachhaltigkeit auf beiden Seiten zu erreichen. Individuelle Problemlösungen und eine konstruktive, vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre liegen mir am Herzen. Dann entwickeln Du und Dein Pferd sich optimal.

Wenn Du etwas willst, wirst Du Wege finden. Wenn Du etwas nicht willst, wirst Du Gründe finden. Auf diesen Seiten biete ich Dir verschiedene Wege an.

Voraussetzungen

Alle Voraussetzungen dafür hast Du schon. Im Herzen eines wahren Pferdemenschen finden sich meist